EIV - Elektronischer Informationsverteiler

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Allgemeine Informationen zum EIV

Ärztliche Fortbildung - Punkte sammeln leicht gemacht

Elektronischer Informationsverteiler (EIV) entlastet Ärztinnen und Ärzte bei der Dokumentation ihrer Fortbildungsaktivitäten

Millionen von Fortbildungspunkten werden bis zum 30. Juni 2009 gesammelt und dokumentiert. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Vertragsärzte zum ersten Mal gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung den gesetzlich vorgeschriebenen Nachweis kontinuierlicher ärztlicher Fortbildung erbringen, der alle fünf Jahre fällig wird (§ 95d SGB V). Der Nachweis erfolgt durch das Fortbildungszertifikat der Ärztekammern. Dieses wird üblicherweise ausgestellt, wenn ein Arzt innerhalb von fünf Jahren 250 Fortbildungspunkte erworben hat. Vertragsärzte, die den Fortbildungsnachweis nicht termingerecht erbringen, müssen mit Sanktionen rechnen. Fachärzte im Krankenhaus unterliegen ebenfalls dem Nachweis einer Fortbildungspflicht gem. § 137 SGB V.

Um die enorme Datenflut zu bewältigen und die mit der Fortbildung verbundenen Prozesse besser verwalten und dokumentieren zu können, haben die Ärztekammern im  Herbst 2005 als ersten Schritt ein Verfahren zur elektronischen Erfassung von Fortbildungspunkten und deren Übermittlung an die Ärztekammern eingeführt, den so genannten Elektronischen Informationsverteiler (EIV).

Für die Erfassung der Fortbildungspunkte über den EIV erhält jeder Arzt von seiner zuständigen Ärztekammer eine so genannte Einheitliche Fortbildungsnummer (EFN) in Form eines Barcodes und jede anerkannte Fortbildungsveranstaltung eine einheitliche Veranstaltungsnummer (VNR).

Für die Anerkennung einer Fortbildungsveranstaltung und die Vergabe einer VNR ist die Landesärztekammer zuständig, in deren Kammerbereich die Veranstaltung stattfindet.

Die Fortbildungsveranstalter lesen mit einem Barcode-Scanner die EFN der teilnehmenden Ärzte einer Veranstaltung vor Ort oder später (von einer Liste) ein und übermitteln diese zusammen mit der VNR an einen zentralen Server. Dieser Server übernimmt die Verteilung der Meldungen auf die einzelnen Ärztekammern. Einige Ärztekammern nehmen (Barcode-)Teilnehmer-Listen auch direkt entgegennehmen.

Sobald die gemeldeten Informationen in den Kammern elektronisch zur Verfügung stehen, können daraus im nächsten Schritt elektronische Punktekonten generiert werden. In einigen Kammern sind diese Konten für den Arzt über gesicherte Internetverbindungen einsehbar. Dem einzelnen Arzt bleibt es damit erspart, seine Punkte selbst zu verwalten. Darüber hinaus erhält er einen verbindlichen Überblick über seinen geprüften und anerkannten Punktestand. Nur das Punktekonto bei seiner Ärztekammer kann dem Arzt die Sicherheit geben, dass die dort gebuchten Punkte zum Stichtag auch auf den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Nachweis angerechnet werden.

Ziel des neuen elektronischen Verfahren ist es, den Aufwand bei der Dokumentation von Fortbildungspunkten zu minimieren, Buchungsstoßzeiten zum Ende eines Fünf-Jahres-Zyklus zu entzerren und Kosten zu sparen, die sonst durch zusätzliche Mitarbeiter und Infrastruktur für Papierablage entstehen würden.

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Fortbildung im Internetauftritt der Bundesärztekammer
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